Die Laura Papendick Krankheit beschäftigt viele Zuschauer, die die bekannte Sportmoderatorin aus den Fußball- und Formel-1-Übertragungen von RTL kennen. Tatsächlich musste Laura Papendick bereits als Jugendliche einen schweren gesundheitlichen Rückschlag verkraften. Mit 14 Jahren erkrankte sie an Borreliose. Die Erkrankung war so belastend, dass sie ungefähr ein Jahr lang keinen Sport treiben konnte und ihre Laufbahn als Leistungsschwimmerin schließlich aufgab.
Heute gilt Papendick nach eigener Aussage als symptomfrei. Eine angebliche Erkrankung an Multipler Sklerose, über die verschiedene Internetseiten berichteten, hat sie ausdrücklich dementiert.
Welche Krankheit hatte Laura Papendick?
Laura Papendick erkrankte im Alter von 14 Jahren an Borreliose. Darüber sprach sie im November 2024 ausführlich in einem direkten Interview mit FITBOOK. Die Moderatorin erklärte, dass die Krankheit sie damals vollkommen aus ihrem gewohnten Leben gerissen habe.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Sport ihren gesamten Alltag bestimmt. Papendick lernte nach eigener Aussage im Alter von sechs Jahren richtig schwimmen. Anschließend trainierte sie fast zehn Jahre lang nahezu täglich. Sie nahm an Wettkämpfen teil und erreichte mit ihrem Verein sogar die Ebene der Deutschen Meisterschaften.
Eine Karriere als professionelle Schwimmerin war zwar nicht sicher, doch Papendick verfolgte ihre sportlichen Ziele mit großer Disziplin. Die Borreliose bedeutete schließlich einen unerwarteten Wendepunkt.
Wie bemerkte Laura Papendick ihre Borreliose?
Die ersten auffälligen Veränderungen bemerkte Papendick während des Schwimmtrainings. Obwohl sie weiterhin intensiv trainierte, verbesserten sich ihre Zeiten nicht mehr. Bei Wettkämpfen brach ihre Leistung plötzlich ein.
Hinzu kamen körperliche Beschwerden. Papendick berichtete von:
- extremer Müdigkeit,
- anhaltenden Kopfschmerzen,
- ungewöhnlicher Erschöpfung,
- einem deutlichen Leistungsabfall beim Sport.
Die Symptome beeinträchtigten nicht nur das Training. Auch ihr Schulalltag wurde zunehmend anstrengend. Nach der Schule und den Hausaufgaben sei sie häufig direkt schlafen gegangen, weil sie völlig erschöpft gewesen sei.
Eine Ärztin ließ Papendick schließlich neben anderen möglichen Ursachen auch auf Borreliose untersuchen. Der Test führte nach ihrer Darstellung zur Diagnose.
War ein Zeckenbiss die Ursache?
Borreliose wird gewöhnlich mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht. Bei Laura Papendick ließ sich jedoch nicht mehr feststellen, wann und wo sie gebissen worden war.
Im FITBOOK-Interview erklärte sie, dass ihre Mutter sie als Kind immer sorgfältig nach Zecken abgesucht habe. Trotzdem müsse es irgendwann zu einem unbemerkten Zeckenbiss gekommen sein. Papendick hielt es auch für möglich, dass der Biss bereits einige Jahre vor dem Auftreten ihrer Beschwerden stattgefunden hatte.
Dabei handelt es sich allerdings um ihre persönliche Vermutung. Der genaue Zeitpunkt der Infektion wurde nicht dokumentiert und blieb nach ihrer Aussage unbekannt.
Wie wurde Laura Papendick behandelt?
Nach der Diagnose begann eine längere Behandlungsphase. Zunächst erhielt Papendick Antibiotika. Da sich ihre Werte offenbar nicht wie erwartet verbesserten, musste sie anschließend täglich für Infusionen ins Krankenhaus.
Außerdem wurde untersucht, ob bei ihr eine Hirnhautentzündung vorlag. Diese konnte laut Papendick durch eine Lumbalpunktion ausgeschlossen werden.
Die Behandlung und die körperliche Erschöpfung bestimmten ungefähr ein Jahr lang ihr Leben. Sport war in dieser Zeit vollständig verboten. Papendick durfte nicht trainieren und verbrachte einen großen Teil ihrer freien Zeit mit Schlafen.
Sie beschrieb diese Phase später mit den Worten, dass sie „aus dem Leben geworfen“ worden sei. Die Aussage verdeutlicht, wie einschneidend die Erkrankung für eine Jugendliche war, deren Alltag zuvor fast ausschließlich aus Schule und Leistungssport bestanden hatte.
Ist Laura Papendick heute noch an Borreliose erkrankt?
Nach ihren öffentlich bekannten Aussagen leidet Laura Papendick heute nicht unter einer aktiven Borreliose-Erkrankung. Im FITBOOK-Interview erklärte sie, dass sie nach ungefähr einem Jahr symptomfrei gewesen sei.
Deshalb wäre die Formulierung, Laura Papendick sei gegenwärtig schwer krank, irreführend. Korrekt ist:
Laura Papendick erkrankte als Jugendliche schwer an Borreliose, wurde behandelt und war nach etwa einem Jahr wieder symptomfrei.
Auch aktuelle Berichte, die ihre frühere Erkrankung aufgreifen, beziehen sich hauptsächlich auf dieses Jugendereignis. Der Promipool-Beitrag aus dem Jahr 2026 fasst beispielsweise im Wesentlichen Papendicks früheres FITBOOK-Interview zusammen und liefert keine Hinweise auf eine neue oder erneut ausgebrochene Krankheit.
Warum musste Laura Papendick ihre Schwimmkarriere beenden?
Nach ihrer Genesung versuchte Papendick zunächst, wieder ins Schwimmtraining einzusteigen. Allerdings hatte sie durch die lange Pause einen erheblichen Trainingsrückstand.
Die Moderatorin sagte später, sie sei grundsätzlich kein Mensch, der schnell aufgebe. Gleichzeitig versuche sie, ehrlich mit ihren eigenen Möglichkeiten umzugehen. Als sie erkannte, wie groß der Aufwand wäre, um den verlorenen Trainingsstand wieder aufzuholen, entschied sie sich gegen eine Fortsetzung ihrer Leistungssportkarriere.
Damit zerstörte die Borreliose zwar ihre damaligen sportlichen Pläne, doch sie beendete nicht ihre Verbindung zum Sport. Papendick wählte später einen anderen beruflichen Weg und machte ihre Leidenschaft zum Bestandteil ihrer Medienkarriere.
Hat Laura Papendick Multiple Sklerose?
Nein. Laura Papendick hat öffentlich und eindeutig erklärt, dass sie nicht an Multipler Sklerose, kurz MS, erkrankt ist.
Im Internet kursierten zeitweise Berichte, nach denen die Moderatorin eine MS-Diagnose öffentlich gemacht habe. Im FITBOOK-Interview wurde sie direkt auf diese Behauptungen angesprochen. Papendick erklärte, sie wisse nicht, wie das Gerücht entstanden sei, und bezeichnete es als falsch.
Sie vermutete eine Verwechslung mit der Sportmoderatorin Anna Kraft, die tatsächlich öffentlich über ihre Multiple-Sklerose-Erkrankung gesprochen hat. Beide Moderatorinnen sind blond, arbeiten im Sportfernsehen und wurden möglicherweise deshalb in unzuverlässigen Onlinebeiträgen miteinander verwechselt.
Für seriöse Artikel ist die Unterscheidung entscheidend:
| Behauptung | Tatsächlicher Stand |
| Laura Papendick hatte Borreliose | Von ihr selbst bestätigt |
| Die Erkrankung trat mit 14 Jahren auf | Von ihr selbst bestätigt |
| Sie ist heute weiterhin schwer krank | Dafür gibt es keine Bestätigung |
| Laura Papendick hat Multiple Sklerose | Von ihr ausdrücklich dementiert |
| Die Krankheit beendete ihre Schwimmkarriere | Von ihr selbst bestätigt |
Wie ging ihre Karriere nach der Krankheit weiter?
Nachdem die Schwimmkarriere nicht mehr realistisch erschien, blieb Papendick dem Sport auf beruflicher Ebene verbunden. Sie studierte Sportjournalismus in Köln und arbeitete später unter anderem bei Sky Deutschland, Sport1 und RTL.
Bei Sky wurde sie als Moderatorin von „Sky Sport News“ bekannt. Danach präsentierte sie bei Sport1 verschiedene Fußballformate und wechselte 2021 zur RTL-Gruppe. Dort moderierte sie unter anderem Übertragungen der UEFA Europa League, Spiele der deutschen Nationalmannschaft, Formel-1-Sendungen und Motorsportveranstaltungen.
Ihre Erfahrungen als Leistungsschwimmerin hätten sie nach eigener Aussage stark geprägt. Vor allem Disziplin, Ehrgeiz und die Bereitschaft, für ein Ziel hart zu arbeiten, halfen ihr später auch im Berufsleben.
Welchen Sport macht Laura Papendick heute?
Heute geht Laura Papendick deutlich entspannter mit Sport um als während ihrer Zeit als Leistungsschwimmerin. Sie verpflichtet sich nach eigener Aussage nicht mehr zu einem starren Trainingsprogramm.
Stattdessen entscheidet sie je nach körperlichem Gefühl und verfügbarer Zeit zwischen verschiedenen Aktivitäten. Dazu gehören:
- Fitnesstraining,
- Pilates,
- Joggen,
- Bewegung an der frischen Luft.
Sport helfe ihr dabei, den Kopf freizubekommen. Gleichzeitig achte sie stärker auf die Signale ihres Körpers, anstatt sich ausschließlich an sportlichen Leistungen zu orientieren.
Häufig gestellte Fragen zu Laura Papendick und ihrer Krankheit
Laura Papendick erkrankte im Alter von 14 Jahren an Borreliose. Sie sprach 2024 in einem direkten Interview ausführlich über die Diagnose und die Behandlung.
Nach ihrer eigenen Aussage war sie ungefähr ein Jahr nach der Diagnose symptomfrei. Es gibt keine bestätigten Informationen über eine aktuell aktive Borreliose-Erkrankung.
Nein. Papendick hat die im Internet verbreiteten Berichte über eine angebliche MS-Diagnose ausdrücklich dementiert.
Sie berichtete von starker Müdigkeit, anhaltenden Kopfschmerzen, körperlicher Erschöpfung und einem deutlichen Leistungsabfall beim Schwimmen.
Nach ihrer Schilderung wurde sie zunächst mit Antibiotika behandelt. Später musste sie täglich für Infusionen ins Krankenhaus. Eine Hirnhautentzündung wurde durch eine Lumbalpunktion ausgeschlossen.
Wegen der Erkrankung durfte sie ungefähr ein Jahr lang nicht trainieren. Nach ihrer Genesung erkannte sie, dass der entstandene Trainingsrückstand nur mit sehr großem Aufwand aufzuholen gewesen wäre. Deshalb beendete sie ihre Leistungssportpläne.
Fazit: Was ist über Laura Papendicks Krankheit bekannt?
Laura Papendick litt als 14-Jährige an Borreliose. Die Erkrankung verursachte unter anderem starke Müdigkeit, Kopfschmerzen und einen deutlichen Leistungseinbruch beim Schwimmen. Nach Antibiotika, täglichen Infusionen und einer ungefähr einjährigen Sportpause war sie nach eigener Aussage symptomfrei.
Der gesundheitliche Rückschlag beendete ihre damaligen Pläne als Leistungsschwimmerin. Dennoch blieb der Sport ein zentraler Bestandteil ihres Lebens. Papendick studierte Sportjournalismus und entwickelte sich später zu einer bekannten deutschen Sportmoderatorin.
Behauptungen, sie leide an Multipler Sklerose, sind falsch. Papendick hat diese Gerüchte persönlich und ausdrücklich zurückgewiesen. Ebenso gibt es keine verlässlichen Hinweise darauf, dass sie heute erneut an Borreliose oder einer anderen schweren Krankheit leidet.
